Minibooster

Der Minibooster kann für das Programmiergleis oder zur Weichensteuerung eingesetzt werden. Er ist völlig ausreichend, wenn die Weichen mit Servos gesteuert werden oder wenn die Decoder mit Fremdeinspeisung betrieben werden. Die Steuerung von max. 2 Loks ist auch möglich. Bei der Verwendung eines überdimensionierten Trafos darf ein Strom von ca. 1,5 A fließen. Damit ist er natürlich kein vollwertiger Booster für die Loksteuerung. Er besticht hauptsächlich durch seinen simplen Aufbau und seine Kompaktheit.

Der Trafo darf auf keinen Fall mehr als 16 V haben. Die alten blauen Märklin-Trafos für 220 V dürfen auch nicht verwendet werden. Beim Betrieb mit dauerhaft 1,5 A sollte der Kühlkörper größer als auf dem Bild sein. Bei Verwendung zur Programmierung reicht ein 12 V - Trafo. Der Kühlkörper kann direkt, ohne Isolierung mit den beiden Transistoren verschraubt werden.

R1 und C4 bilden einen Tiefpass, um die Flanken im Hinblick auf EMV-Verträglichkeit etwas abzuflachen.

An R6 wird die Spannung gemessen, um den Strom zu berechnen. Über den Spannungsteiler R8, R9 wird diese Spannung auf max. 5 V herabgesetzt. Der A7-Eingang des steuernden Nanos liest diesen Wert und entscheidet, ob eine Überlast anliegt.

Es gibt auch eine Variante des Miniboosters mit Arduino Nano direkt auf der Platine.

Schaltplan

Layout Bestückung

Layout Kupferseite

Stückliste

Anzahl Bezeichnung Wert
1 T1 BC875
1 T2 BC880
1 T3 BD680
1 T4 BD679
2 D1, D2 1N5402
2 C1, C2 2500µF / 25V
3 C3, C4, C5 47nF
3 R1, R3, R4 330 Ohm
2 R2, R5 2,2 kOhm
2 R6, R7 1 Ohm / 5W
1 R8 3 kOhm
1 R9 1 kOhm
2 Stiftleiste 2,54 mm / 2 pol.
1 Stiftleiste 2,54 mm / 3 pol.
1 Streifenrasterplat. 31 x 19 Löcher
1 Kühlkörper Aluprofil 50 x 3 mm
div. Drahtbrücken 0,5 dick


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